Zitat Thomas : Das Ende einer Dienstfahrt
Montag 18.12.
nachdem wir die zwei Frühabreiser in Trois Islets abgestzt hatten segelten wir nach St.Lucia zurück. Wir wollten unbedingt an der Siegessfeier teilnehmen. Zur Ablenkung bis dahin gingen wir in die Mall shoppen und am Freitag Abend auf eine karibische Streetparty (das steht auf dem Ortseingangsschild, jeden Freitag Streetparty :-)) ) Straßen wurden von der “Police” abgesperrt, Boxen auf der Kreuzung aufgebaut und karibisches Essen an vielen Ständen angeboten (Hähnchen, Langusten, etc.). Unendlich viele Flaschen Hochprozentiger wurde von grasrauchenden Einheimischen angeboten, wir entschieden uns zu…….genau, Rumpunsch. Wir tantzten mit den Einheimischen, den ARC-Teilnehmern und US-Amerikanern, die von den Hotels der Insel mit dem Auto anreisten. Es war eine ziemlich coole Party 😉
Die Siegerehrung am nächsten Tag war dann wirklich ein toller Abschluss dieser Regatta (nicht nur wegen Rumpunsch :-)) ). Es wurden der 10. und 7. jeder Kategorie geehrt, in der Pause gab es Tapas und….genau 😉 . Dann wurden die Sieger und Zweitplatzierten geehrt und danach gab es schier endlose weitere Pokale für den Ältesten, die Jüngste, bis hin zum Boot mit den meisten Problemen auf See. Es gewann nicht das Boot, das ohne Mast in den Hafen einlief, sondern eine Yacht, die in den Kapverden eine neue Batterie kaufen musste, danach einen Motorbrand hatte, dann mit der letzten Batterieversorgung einen letzten Funkspruch absetzte (sie ist nicht mehr erreichbar) und am letzten Abend vor der Siegerehrung allen Ernstes unter großem Beifall in den Hafen einlief. Hut ab vor der stromlosen Navigation! Wir haben als 13. in unserer Kategorie keinen Pokal bekommen, auch nicht den der feierkräftigsten Yacht (wer den Pokal bekam kann sich die Crew denken, wir haben ja da kräftig geholfen 😉 )
Am nächsten Tag sind wir dann nach Martinique gesegelt (Le Marin). Am bekannten Strand St.Anna davor lagen so viele Yachten, dass wir vermuteten der Hafen wäre leer. Stattdessen lagen in der großen Bucht inkl. Marina unglaublich viele Boote (>1000! :-O). Am nächsten Tag wurden dann drei Crewmitglieder mit dem Reisegepäck im Dingi in den Hafen gebracht, was teilweise etwas feucht wurde. Der unvermeidliche Abschied fand dann viel zu schnell statt. Der Flieger ruft da wohl laut :-)) Aber wir haben ja unsere emails……
Ja, das ist nun das Ende eines unglaublichen Abenteuers (von wegen Dienstreise 😉 ). Es war ein unvergessliches Erlebnis, bei dem Tanja und Thomas täglich fürs gemeinsame Abendessen wunderbar gekocht (und abgewaschen) haben, das zeitlich unabhängige Frühstück auf dem Tisch bereitgestellt haben, tolle Strände und Restos ausgesucht haben und uns dieses wunderbare Erlebnis immer verschönern wollten. VIELEN DANK dafür! Wir wünschen Euch jetzt eine ähnlich schöne ARC World und immer eine Handbreit unterm Kiel 😉 Den Blog werden wir jetzt sicher auch verfolgen, aber nimmer schreiben :-)
Servus vom Letzten der Crew der Adrienne
PS: Der erfüllt sich jetzt seinen Traum und wechselt auf eine Benneteau 50 um St.Vincent und Tobago Keys bis zum 30.12. zu erkunden :-)

SY-Adrienne
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