Von Columbien Santa Marta auf die San Blas Inseln

In der Marina in Santa Marta hatten wir Gelegenheit Ausflüge zu buchen die wir gerne in Anspruch genommen haben so konnten wir das Goldmuseum und etwas von der Stadt sehen. Der gemeinsame Besuch am Strand nach einer interessanten Busfahrt gab allen die Gelegenheit sich besser kennenzulernen. Nicht vergessen werden wir die Busfahrt zur Kaffeeplantage “VIKTORIA”.
Die Schlaglöcher auf dieser von riesigem Bambus umgebenen Straße glichen meterhohen Wellen.
Die Wirbelsäule konnte sich dann bei hervorragend gutem Kaffee und Kuchen beruhigen. Die Anlagenbesichtigung war sehr umfangreich und alle waren bemüht uns ihr Wissen zu vermitteln — auch die Moskitos.
Ein männliches Crewmitglied mussten wir am nächsten Tag leider verabschieden jedoch konnten wir 3 weibliche begrüßen.
Die Busfahrt mit neuer Crew in den Naturpark am nächsten Tag führte uns an Ständen mit exotischen und uns teilweise unbekannten Früchten vorbei. Wir hatten auch das Glück die schneebedeckten Berge der Sierra Nevada zu sehen.,
Der Tag der Prize Giving Party war, da wir sensationellerweise den 3.Platz in unserer Klasse erreichten, ein tolles Highlight. Mit einem hervorragend köstlichen Dinner, einheimischen Tänzen und einem begnadeten Geiger klang der Abend aus.

Boot vorbereitet, Skipper gebrieft, Vorräte verstaut – auf geht es zur 2. Etappe unserer Reise. Nach kurzer Zeit teilten sich die Boote auf , sodass wir bald nur mehr die Segel von weitem erkennen konnten. Mit Gross, Genua und Solent geht es in und durch die Nacht, in der uns der Wind einmal ganz kurz abhanden gekommen war.
Am nächsten Tag begleiteten uns Galeerenquallen, violette Gleiter mit eigenem Segel – cool.
Nach Anbruch der Dunkelheit warteten wir gespannt bei irrem Wetterleuchten auf die Ankunft in San Blas Coco Banderas und das Passieren der Ziellinie um 00:03:24.
Dann war das Finden eines geeigneten Ankerplatzes unser Streben. Es sollte bis in die Morgenstunden dauern und Freude kam nicht wirklich auf, als ein Squoll uns mit reichlich Wasser von Oben versorgte. Den Sonnenaufgang haben wir dann mit einem Drink begrüsst.
Müde, aber glücklich zogen wir uns in die Kojen zurück.

Tolles View erwartete uns am Morgen. Nach Kaffee und Stärkung ging es zum Schnorcheln , und die nahegelegene Insel wurde erkundet. Nachdem wir ja lange geschlafen hatten, war bald der Abend da und wir sahen den Pelikanen beim Abendessen zu. Tanja verwöhnte uns kulinarisch und nach kurzer Zeit fielen uns die Augen zu.
Am nächsten Tag ging es mit gesetzter Genua auf die Holland Keyes Barbecue Island. Mit Griller und allem was dazugehört, ging es mit dem Dinghi auf die Insel – ein unvergessliches Erlebnis.
Der nächste Tag Kuanidup und das Abendessen im Restaurant dort mit angeschlossenem Hüttenhotel werden wir sicher nicht vergessen.
Nächster Abstecher nach Sugdup, wo wir durch diese engbewohnte Insel gingen, hat uns gezeigt mit wie wenig man auskommen kann, das hat mich sehr zum Nachdenken gebracht.
Anker hoch und Kurs auf Povenir, wo wir nach ca. einer Stunde vor Anker gingen.Hier konnten wir ein bischen faulenzen, schnorcheln und es uns gut gehen lassen.
Am frühen Vormittag des nächsten Tages machten wir uns auf den Weg in die Marina der Shelter Bay in der Nähe von Colon. Wir fuhren die Nacht durch und als es begann hell zu werden passierten wir Containerschiffe und Allerlei riesige schwimmende Ungetüme. Sehr früh am Mogen legten wir an , letzte Station vor dem Panamacanal.

Eure Adrienne Crew