{"id":430,"date":"2019-08-06T16:57:44","date_gmt":"2019-08-06T14:57:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.adrienne.at\/?page_id=430"},"modified":"2022-03-05T21:58:51","modified_gmt":"2022-03-05T20:58:51","slug":"arc-world","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrienne.at\/?page_id=430","title":{"rendered":"ARC WORLD"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.26.3&#8243;][et_pb_row _builder_version=&#8220;3.26.3&#8243;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.26.3&#8243;][et_pb_slider _builder_version=&#8220;4.6.5&#8243; background_color=&#8220;#ffffff&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][et_pb_slide heading=&#8220;World Arc 2018\/19&#8243; _builder_version=&#8220;4.6.5&#8243; background_image=&#8220;https:\/\/www.adrienne.at\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/image.jpeg&#8220; background_enable_image=&#8220;on&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_transition=&#8220;on&#8220; header_font=&#8220;Irish Grover||||||||&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_slide][\/et_pb_slider][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;]<\/p>\n<h3 class=\"western\"><span style=\"color: #333333;\" color=\"#333333\"><span style=\"font-family: Georgia,quot;\" face=\"Georgia, quot\"><span style=\"font-size: large;\" size=\"4\"><u>Weltumseglung 2018\/2019<\/u><\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<p style=\"background: transparent;\"><span style=\"color: #333333;\" color=\"#333333\"><span style=\"font-family: Georgia,quot;\" face=\"Georgia, quot\"><span style=\"font-size: large;\" size=\"4\">Im J\u00e4nner 2018 war es endlich so weit,die Adrienne machte sich auf zu neuen Abenteuern.Im Rahmen der ARC World segelten wir um die Welt. Ausgehend von Saint Lucia, mit Stopp in Kolumbien und auf den San Blas Inseln,passierten wir den Panama Kanal. Mit einem eigenen Adviser an Bord kamen wir uns vor wie die ganz Gro\u00dfen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"background: transparent;\"><span style=\"color: #333333;\" color=\"#333333\"><span style=\"font-family: Georgia,quot;\" face=\"Georgia, quot\"><span style=\"font-size: large;\" size=\"4\">Nach diesem f\u00fcr die Seefahrt einzigartigen Erlebnis begann eine fantastische Reise zu den sch\u00f6nsten Inseln im Pazifik.<br \/>\nDie Tiervielfalt auf den Galapagos gab uns das Gef\u00fchl im Tierpark zu spazieren und im Aquarium zu schwimmen.Wir sahen Flamingos, Pinguine, stritten mit Seel\u00f6wen um einen Platz auf der Parkbank und stie\u00dfen beim Schnorcheln mit Leguanen und Schildkr\u00f6ten zusammen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"background: transparent;\"><span style=\"color: #333333;\" color=\"#333333\"><span style=\"font-family: Georgia,quot;\" face=\"Georgia, quot\"><span style=\"font-size: large;\" size=\"4\">Nach 3000 sm \u00dcberfahrt (dank Spi segeln,den s\u00fcdlichen Sternenhimmel erkunden,Astronavigation und \u201eKinoabende\u201c, vergingen 18 Tage wie im Flug) sind wir auf den Marquesas gelandet.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"background: transparent;\"><span style=\"color: #333333;\" color=\"#333333\"><span style=\"font-family: Georgia,quot;\" face=\"Georgia, quot\"><span style=\"font-size: large;\" size=\"4\">Auf den Marquesas hat der WCC einen traditionellen Abend organisiert. Uns wurde gezeigt wie man ein Schwein im Erdofen zubereitet und von den \u201eangsteinfl\u00f6\u00dfenden\u201c T\u00e4nzen der Lokals waren wir sehr beeindruckt. Die \u00fcbrige Zeit auf den Marquesas besuchten wir unterschiedliche Inseln,badeten im k\u00fchlen Pool unter einem Wasserfall und genossen das reiche Angebot an Bananen,Papaya und Grapefruit, die man beim spazieren gehen einfach von den B\u00e4umen pfl\u00fccken und verspeisen konnte &#8211; ein tolles \u201eLand\u201c<br \/>\nAls wir schlie\u00dflich die Tuamotus erreichten wurde uns klar was die Worte kristallklares Wasser und einsame Sandstr\u00e4nde bedeuten.Die oft unbewohnten Atolle sind das Bade- und Schnorchelparadies. St\u00e4ndig umkreisen Schwarzspitzenhaie das Boot und es dauerte eine Weile die Angst vor diesen harmlosen Tierchen zu verlieren.<br \/>\nW\u00e4hrend wir Inseln wie Bora Bora,Tahiti und Fiji besuchten \u00e4nderte sich unser Lebensstil kaum,segeln, baden und schnorcheln &#8211; und wieder eine fantastische Zeit.<br \/>\nDie f\u00fcr uns anstrengendsten 300 sm segelten wir von Tonga nach Vanuatu als unser Autopilot beschloss zu streiken. Da wir nur zu zweit waren teilten wir die Tage (und N\u00e4chte) in eine Stunde steuern, eine Stunde schlafen auf. Als wir in Vanuatu ankamen waren wir wirklich m\u00fcde!!!Zum ausruhen und schlafen war jedoch keine Zeit denn der Ausflug zum noch aktiven Vulkan stand auf dem Programm. Beim Anblick dieses einzigartigen Naturschauspiels waren die M\u00fchen unserer \u201eAnreise\u201c schnell vergessen.<br \/>\nMit Erreichen von Mackay in Australien hatten wir es geschafft<br \/>\nwir haben den Pazifik \u00fcberquert!!!!!<br \/>\nAber f\u00fcr uns gab es noch mehr zu feiern,denn seit 2010 haben wir mit unserer Adrienne 100 000 Meilen zur\u00fcckgelegt.<br \/>\nIn Mackay begann dann auch das &#8222;free cruising&#8220;. Wir hatten sechs Wochen Zeit die Whitsundays zu erkunden und durch die Tores Strait nach Darwin zu gelangen.<br \/>\nDas absolute Highlight waren die Buckelwale!! Schon beim Fruehstueck im Cockpit zogen die Mutterwale mit ihrem Baby an uns vorbei. W\u00e4hrend wir von einer Bucht zur anderen segelten sprangen die Meeresgiganten aus dem Wasser als w\u00e4ren es kleine Fische &#8211; wir waren sprachlos.<br \/>\nIn Darwin angelangt war noch eine Woche Zeit mit der Flotte \u00fcber das Erlebte zu plaudern und uns auf den Indischen Ozean vorzubereiten.<br \/>\nMit dem Startschuss zur n\u00e4chsten Etappe war uns noch nicht klar, dass es eigentlich wieder mal einen riesigen Ozean zu \u00fcberqueren galt.<br \/>\nDer Indische Ozean lag vor uns und so auch eine f\u00fcr uns neue Welt, Indonesien.<br \/>\nAuf der Insel Lombok bekamen wir den Beweis, dass auch unterschiedliche Religionen miteinander leben und beten k\u00f6nnen. Wir besuchten einen Tempel der von mehreren Glaubensrichtungen gleichzeitig genutzt wird und seit Jahrhunderten funktioniert.<br \/>\nChristmas Island und Cokos Keeling waren unsere Stopps auf den Weg nach Mauritius.<br \/>\nIn Mauritius erregten wir viel aufsehen.<br \/>\nUnterwegs brach der Flansch zwischen Getriebe und Motor. Schnell stellte sich heraus, dass eine Reparatur auf See unm\u00f6glich war. Also kein Motor. Zufrieden das wir den Motor wenigstens zum Batterie laden benutzen konnten segelten wir mal langsam, mal sehr langsam Richtung Mauritius.Im Hafen angekommen bereiteten wir uns vor, unter Segeln anzulegen.Das Wetter hat es gutgemeint, Wind mit der idealen St\u00e4rke und aus der richtigen Richtung hilft! Ein punktgenaues Anlegen bescherte uns bei der Siegerehrung einen Dodo f\u00fcr unsere Leistung.<br \/>\nDie k\u00fcrzeste Etappe f\u00fchrte uns ins &#8222;Europaland&#8220; La Reunion. Ein Ausflug brachte uns auf einen \u00fcber 2 000m hohen Vulkan,eine beeindruckende Landschaft.<br \/>\nDie Tage vor dem Start nach S\u00fcdafrika verbrachten wir mit Arbeiten auf der Adrienne und Bunkern f\u00fcr die letzten Meilen im indischen Ozean.<br \/>\nN\u00e4chstes Ziel ist Afrika. Wir waren bereits zweimal in Nordafrika aber der S\u00fcden ist f\u00fcr uns neu.<br \/>\nDer WCC gibt uns einen Wegpunkt 100 Meilen s\u00fcdlich von Madagaskar vor, um uns vor Piraterie zu sch\u00fctzen. Nat\u00fcrlich wei\u00df einer es immer besser und segelte entlang der K\u00fcste. Sp\u00e4ter erfuhren wir, dass sie in eine bedrohliche Situation gerieten,bei der jedoch niemandem etwas passierte.<br \/>\nMit 30 Knoten Wind ging es durch den Mosambiquestrom nach Richards Bay.<br \/>\nWieder lag ein gro\u00dfer Ozean hinter uns und der Zululand Jachtclub empfing uns mit einem tollen afrikanischen Abend.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag stand eine Safari im Imfolozi Park auf dem Plan.Vom Meer in die W\u00fcste vom Wal zum Nashorn und das an einem Tag.<br \/>\nFree Cruising war wieder mal angesagt und eine der wohl schwierigsten Strecken lag vor uns &#8211; der Aghulasstrom. Mit 5 Knoten Str\u00f6mung von Nord nach S\u00fcd bestand immer das Risiko, dass sich bei einem Tief mit starkem S\u00fcdostwind bis zu 12 Meter Wellen aufbauen. Meist hat man ein &#8222;Wetterfenster&#8220; von 3 Tagen. Das bedeutet allzeit bereit, um am Ende eines Tiefs Segel zu setzen.<br \/>\n\u00dcber Eastlondon und Mosselbay kamen wir ohne Schwierigkeiten nach Kapstadt. Somit umrundeten wir unser erstes gro\u00dfes Kap &#8211; das Kap der guten Hoffnung!<br \/>\nW\u00e4hrend einige \u00fcber Weihnachten nach Hause flogen verbrachten wir unsere Zeit in Kapstadt mit einer weiteren Safari, einem Besuch der einzigen wilden Pinguinkolonie S\u00fcdafrikas und feierten Weihnachten und Silvester mit den verbliebenen Crews.Eine sehr angenehme Pause.<br \/>\n2019 und wir merken das unsere Reise langsam zu Ende geht. Aber bis es so weit ist liegen noch einige interessante Stopps und der S\u00fcdatlantik vor uns.<br \/>\nN\u00e4chstes Ziel St. Helena, Napoleons Exil. Bonapartes &#8222;Gef\u00e4ngnis&#8220; war sehr beeindruckend aber unser besonderes Interesse galt den Walhaien, die gerade Station in St. Helena machten. Schnell war ein Schnorcheltour gebucht und uns fehlten die Worte. Wir schwammen wirklich hautnah mit den gr\u00f6\u00dften Fischen der Welt!!!!<br \/>\nMit diesen Bildern im Kopf ging es weiter nach Westen.<br \/>\nGestartet wurde mit Leichtwind und der blieb uns bis Salvador de Bahia mehr oder weniger, meist weniger, erhalten.<br \/>\nDennoch hielten wir durch und kamen ohne Motorstunden ans Ziel. Unsere Bem\u00fchungen wurden mit einem dritten Platz belohnt.<br \/>\nVon Salvador waren wir fasziniert, die Bucht Todos Santos hatte es uns angetan.<br \/>\nN\u00e4chster Treffpunkt war der kleine Fischerort Cabedelo. Leinen fest und Motor aus kurz vor Mitternacht und ein improvisiertes Fest am Strand wartete schon auf uns.Einheimische oder in der World ARC Fleetsprache Lokals haben eine&#8220;Freilichtdisko aufgebaut, und die Party ging bis in die Morgenstunden.<br \/>\nDer letzte Start r\u00fcckte n\u00e4her. Diesmal war es ein individueller Start, bei dem jedes Boot seine eigene Startzeit aufschrieb. Ein 24 Stundenaufenthalt auf der Teufelsinsel zog die Flotte von Anfang an auseinander.<br \/>\nDie Teufelsinsel, bekannt aus dem Film Papillon, war ein sehr interessanter und sch\u00f6ner Stopp.<br \/>\nG\u00fcnstige Str\u00f6mungen und guter Passat brachten uns z\u00fcgig \u00fcber den \u00c4quator und zur\u00fcck auf die n\u00f6rdliche Halbkugel, die wir ziemlich genau vor einem Jahr verlassen hatten.<br \/>\nGrenada gab uns das Gef\u00fchl wieder zu Hause zu sein, verbrachten wir doch die letzten 8 Winter in der Karibik.<br \/>\nAm 13.04.2019 \u00fcberquerten die verbliebenen 17 Boote die Ziellinie in St. Lucia und beendeten die Weltumseglung mit einzigartigen Erinnerungen.<br \/>\nF\u00fcr uns endete ein gro\u00dfartiges Abenteuer mit dem Funkspruch<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"background: transparent;\"><span style=\"color: #333333;\" color=\"#333333\"><span style=\"font-family: Georgia,quot;\" face=\"Georgia, quot\"><span style=\"font-size: large;\" size=\"4\">Adrienne Adrienne Adrienne this is Rallycontrol welcome to St. Lucia and congratulations to your Circumnavigation<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"background: transparent;\"><span style=\"color: #333333;\" color=\"#333333\"><span style=\"font-family: Georgia,quot;\" face=\"Georgia, quot\"><span style=\"font-size: large;\" size=\"4\">Ein bewegender Moment!!!<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"background: transparent;\"><span style=\"color: #333333;\" color=\"#333333\"><span style=\"font-family: Georgia,quot;\" face=\"Georgia, quot\"><span style=\"font-size: large;\" size=\"4\">Weltumseglung in Zahlen:<br \/>\nMehr als 26 000 Seemeilen,1 Jahr 3 Monate 8 Tage, 18 L\u00e4nder(macht 18 verschiedene Biersorten) und 16 W\u00e4hrungen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weltumseglung 2018\/2019 Im J\u00e4nner 2018 war es endlich so weit,die Adrienne machte sich auf zu neuen Abenteuern.Im Rahmen der ARC World segelten wir um die Welt. 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