{"id":785,"date":"2019-11-28T13:53:13","date_gmt":"2019-11-28T12:53:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.adrienne.at\/?p=785"},"modified":"2019-11-28T13:53:14","modified_gmt":"2019-11-28T12:53:14","slug":"der-countdown-rennt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.adrienne.at\/?p=785","title":{"rendered":"Der Countdown rennt"},"content":{"rendered":"\n<p>Donnerstag 21.11.2019<\/p>\n\n\n\n<p>Am Morgen gab es die Vorf\u00fchrung der Abbergung mit dem Helikopter und danach die Vorf\u00fchrung der Rettungsinseln im Pool des Yachtclubs, allerdings nutzen wir nur die Rolle der Zuschauer w\u00e4hrend sich die Kinder anderer Segler vergn\u00fcgt im Pool tummelten und das Einsteigen ausprobierten. Am Nachmittag wurde dann die noch fehlenden Lebensmittel eingekauft \u2013 gr\u00fcne Bananen gab es leider nicht. Aus vier Einkaufswagen wurden von fleissigen Einpackerinnen 19 Kartons gef\u00fcllt. Der Einkauf war rechtzeitig zum Sundowner beendet. Zum  Abendessen gab es auf der Adrienne sehr leckere Spaghetti Bolognese (made by Tanja &amp; Thomas).<\/p>\n\n\n\n<p>Freitag 22.11.2019<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck (inkl. Ei) werden auch schon die Lebensmittel angeliefert. Nebenan f\u00e4hrt eines der unz\u00e4hligen Kreuzfahrtschiffe in den Hafen von Las Palmas ein. Die gelieferten Lebensmittel werden auf dem Steg ausgepackt, Obst und Gem\u00fcse gewaschen und die Zwiebeln gesch\u00e4lt bevor sie dann an Bord verstaut werden. Tanja und Thomas m\u00fcssen, nachdem sie Dienstag &#8222;keine Zeit&#8220; hatten, nun doch Ihren Zahnarzttermin wahrnehmen. Der Rest der Crew geht in der Hafenboutique &#8222;maremare&#8220; \u00fcberteuert die Dinge einkaufen, die zuhause vergessen wurden und wahrscheinlich gar nicht gebraucht werden. Statt zum Sundowner ging es zur Farewellparty in den &#8222;Real Club Nautico de Gran Canaria&#8220;. Dem Anlass angemessen kleideten wir uns mit langen Hosen, festem Schuwerk und unseren Crew-T-Shirts. Immer eine Handbreit vom Fingerfoodbuffet oder der Bar entfernt, genossen wir den Abend. Nach einem kurzen Verdauungsspaziergang zum Boot gab es bis 04:30 noch ein &#8222;letztes Glas im Stehen&#8220;<br>\n (Zitat Tanja; Hinweis: der Rioja muss weg)<\/p>\n\n\n\n<p>Samstag 23.11.2019<\/p>\n\n\n\n<p>Wir nutzen die Chance und waschen noch einmal (im Waschsalon) \u2013 und haben gleich einen defekten Trockner. Unterdessen wartet der Rest ungeduldig auf ein Bad im Atlantik. Auf dem R\u00fcckweg vom Strand liegen sie dann da \u2013 die gr\u00fcnen Bananen in der Markthalle. Danach geht an die letzten Reparaturen \u2013 das Radar muss auf den Mast. Der Bootsmannstuhl wird vorbereitet und der Biker-Thomas (Thomas G.) hinaufgezogen. Nach 10 Minuten ist die erste Schraube drin. F\u00fcr die Abk\u00fchlung von der anstrengenden Arbeit sorgt der einsetzende Regen. Thomas wird bis auf die Haut nass, w\u00e4hrend der Rest der anwesenden Crew die Arbeit von unter der trockenen Sprayhood beobachtet. Derweil ist der King (Thomas K.) dabei die ersten zur Neige gehenden Lebensmittel aufzuf\u00fcllen \u2013 wir essen noch zuviel. Nach einem letzten Sundowner mit den anderen Crews geht es ins Resaturant zum Abschiedsessen. Von hier aus k\u00f6nnen wir auch sehr gut das ARC &#8211; Feuerwerk beobachten. Wie immer endet der Abend mit ei<br> nem &#8222;letzten Glas im Stehen&#8220;\u2026..<\/p>\n\n\n\n<p>Sonntag 24.11.2019<\/p>\n\n\n\n<p>Hektik \u00fcberall \u2013 auch an den Waschr\u00e4umen. Es folgt die Einweisung auf  und unter Deck. Das letzte frische Brot wird geholt, w\u00e4hrend Tanja und Thomas beim Skipperbriefing sind.<br>\n11:30 \u2013 Hektik auch bei uns, schnell noch ein Foto der Crew von einer Zuschauerin, die Reservekanister Diesel ans Heck gebunden, den Wellengenerator eingeh\u00e4ngt und Wasserschlauch und Stromkabel an Bord \u2013 und los. Gro\u00dfes Get\u00fcmmel im Hafenbecken \u2013 alle fahren los. Zu den Kl\u00e4ngen der canarischen Blaskapelle, die auf der Mole auf und ab marschiert, reihen wir uns den endlosen Strom der auslaufenden Boote ein. Viele Zuschauer beobachten das Spektakel, winken uns zu und w\u00fcnschen viel Gl\u00fcck. Draussen kreuzen alle wie hungrige Haie vor der gedachten Startlinie, welche zwischen einer gelben Boje und einem Marineschiff verl\u00e4uft. Wir setzen das Gro\u00dfsegel, gesellen uns zu den Haien und Thomas man\u00f6uvriert das Boot gekonnt vor die Startlinie. Start \u2013 wir sind die ersten (bei den Cruisern). Wir setzen die Solent und die Genua mit dem Spinnackerbaum \u2013 die wilde Fahrt beginnt. Das Log zeigt 10-12 Knoten \u2013 wir surfen. Das Feld f\u00e4hrt schnell auseinander \u2013 jeder glaubt de<br>\nn besten Kurs zu fahren. Wir versuchen es mehr westlich. Eine Stunde nach Start dann der Wow-Effekt: zwei Wale direkt neben uns. Um 14:00 starten wir die erste regul\u00e4re Wache. Jeder Wachg\u00e4nger darf sich am Ruder versuchen \u2013 Thomas und Tanja geben wertvolle Tips. Das Abendessen \u2013 brasilianischer Eintopf von Tanja, schmeckt allen nach dem aufregenden Tag besonders gut. Tanja und Thomas bemerken verwundert, dass noch keiner seekrank ist. F\u00fcr einige Mitsegler beginnt die erste Nachtfahrt mit Wache, die anderen gew\u00f6hnen sich an das Ger\u00e4usch des heftig arbeitenden Autopiloten. <\/p>\n\n\n\n<p>Montag 25.11.2019-<\/p>\n\n\n\n<p>Das liebevoll vorbereitete Fr\u00fchst\u00fcck konnte von allen genossen werden, je nach Wachzeit fr\u00fcher oder sp\u00e4ter. (Die letzte Nachtwache endete um 07:00). Da keiner seekrank ist, gibt es unter Deck den ersten Unterricht \u2013 Koppeln und Wetter. Derweil versuchen die Ruderg\u00e4nger bei unwilligem Wind den Kurs zu halten. Thomas und Tanja entscheiden sich den Kurs zu \u00e4ndern und eine Halse zu fahren. Mit einigem Aufwand gelingt der Kurswechsel. Als Belohnung gesellt sich eine Gruppe Delfine zum Boot. Nach dem Abendessen berichten uns Thomas und Tanja von unserer gar nicht so schlechten Position in der Rally. Thomas bespricht mit uns die Wetterdaten f\u00fcr die Nacht und den n\u00e4chsten Tag. Damit geht es in die zweite Nachtfahrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.adrienne.at\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/IMG_0415-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-787\" srcset=\"https:\/\/www.adrienne.at\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/IMG_0415-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.adrienne.at\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/IMG_0415-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.adrienne.at\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/IMG_0415-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.adrienne.at\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/IMG_0415-1-510x382.jpg 510w, https:\/\/www.adrienne.at\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/IMG_0415-1-1080x810.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Crew Adrienne ARC 2019<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag 21.11.2019 Am Morgen gab es die Vorf\u00fchrung der Abbergung mit dem Helikopter und danach die Vorf\u00fchrung der Rettungsinseln im Pool des Yachtclubs, allerdings nutzen wir nur die Rolle der Zuschauer w\u00e4hrend sich die Kinder anderer Segler vergn\u00fcgt im Pool tummelten und das Einsteigen ausprobierten. 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